Bürgerdialog mit Ute Bonde

Bürgerdialog mit Ute Bonde, Senatorin für Mobilität, Verkehr, Umwelt und Klimaschutz

Im Februar 2025 lud die Abgeordnete Aldona Niemczyk zu einem Bürgerdialog mit Berlins Senatorin für Mobilität, Verkehr, Klimaschutz und Umwelt, Ute Bonde, in ihr Wahlkreisbüro in der Goethestraße ein. Wie gewohnt war die Veranstaltung gut besucht, das Interesse groß – die Diskussionen lebendig, sachlich und lösungsorientiert.

Neben zahlreichen Bürgerinnen und Bürgern nahmen auch Vertreter der Berliner Taxi-Innung sowie Busfahrerinnen und Busfahrer der BVG teil. Sie brachten wertvolle Alltagserfahrungen und konkrete Verbesserungsvorschläge mit in die Diskussion ein.

Senatorin Bonde nutzte die Gelegenheit, um zentrale Schwerpunkte ihrer Verkehrspolitik vorzustellen. Im Mittelpunkt stehen unter anderem der Ausbau des öffentlichen Nahverkehrs, die Einführung neuer BVG-Fahrzeuge im Jahr 2026 sowie digitale Innovationen wie eine App, die sämtliche Mobilitätsangebote bündeln und mit Echtzeitdaten versorgen soll. „Wir müssen den Zugang zur Mobilität so einfach und vernetzt wie möglich gestalten“, betonte Bonde. Auch die Herausforderungen für Pendlerinnen und Pendler außerhalb des S-Bahn-Rings wurden thematisiert. Prognosen zufolge werden bis 2030 rund 380.000 Menschen täglich zwischen Berlin und Brandenburg unterwegs sein – darauf müsse die Infrastruktur vorbereitet werden.

Im Rahmen des Verkehrssicherheitsprogramms 2030 verfolgt der Senat das Ziel, die Zahl der leichten und schweren Verkehrsunfälle im Vergleich zum Basisjahr 2019 nachhaltig zu senken. „Die Verkehrssicherheit soll unabhängig vom gewählten Verkehrsmittel gewährleistet sein. Künftig setzen wir stärker auf präventive Maßnahmen“, so Bonde.

Ein weiterer Diskussionspunkt war das Thema Verkehrsberuhigung durch Poller. Kritisch wurde angemerkt, dass diese im Ernstfall Rettungskräfte behindern könnten. Die Senatorin kündigte an, hierzu das Gespräch mit der Berliner Feuerwehr zu suchen und rechtliche Schritte gegen unsachgemäße Sperrungen zu prüfen.

Ein besonders aktuelles Thema im Bezirk war die Kantstraße – seit Jahren ein Reizpunkt. Bonde stellte eine neue Verkehrsführung in Aussicht: Die bisherige Parkspur soll direkt an den Gehweg verlegt werden. So entstünde eine sogenannte Multifunktionsspur, die künftig von Bussen, Rettungsfahrzeugen und Radfahrenden gemeinsam genutzt werden kann – ein Kompromiss, der den Bedürfnissen aller Verkehrsteilnehmer gerecht werden soll.

Auch das Baustellenmanagement kam zur Sprache. Bonde sprach sich für ein intelligenteres Controlling aus, um unnötige Verzögerungen zu vermeiden. Künftig sollen alle zuständigen Stellen – etwa bei Leitungssanierungen – frühzeitig eingebunden werden, um Arbeiten besser zu koordinieren und gebündelt umzusetzen.

Ein weiterer kritischer Punkt war der Umgang mit E-Scootern. Der Senat unterstütze eine Regelung zur besseren Steuerung der Nutzung. Ziel sei es, mehr Sicherheit und Ordnung zu schaffen – insbesondere auf Gehwegen und im Sinne der Fußgängerinnen und Fußgänger.

Obwohl die Sperrung der Ringbahnbrücke zu diesem Zeitpunkt noch nicht erfolgt war, betonte Bonde, dass die Sanierung der Brücken in Berlin ein prioritäres Infrastrukturprojekt des Senats sei, das mit höchster Dringlichkeit vorangetrieben werde.

Zum Abschluss bedankte sich Aldona Niemczyk bei der Senatorin für den offenen und konstruktiven Austausch: „Diese Veranstaltung hat gezeigt, wie wertvoll der direkte Dialog mit den Menschen vor Ort ist. Die Menschen wollen mitgestalten – und erwarten, dass ihre Erfahrungen in politische Entscheidungen einfließen.”

Bürgerdialog mit Ute Bonde

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