Frauen und Gesundheit
Am 7. März, im Rahmen des Internationalen Frauentags, haben die Abgeordneten Christian Zander und Aldona Niemczyk, zusammen mit Cornelia Wanke und Dr. Rebecca Otto von Spitzenfrauengesundheit e.V. zur Veranstaltung "Frauen und Gesundheit – Paradigmenwechsel. Gestalten. Macht." eingeladen. Dabei wurde deutlich: Frauengesundheit muss in allen Bereichen der Medizin stärker berücksichtigt werden – nicht nur in der Gynäkologie.
Ob in der Forschung, der Medikamentendosierung oder der psychischen Gesundheit – geschlechterspezifische Unterschiede werden oft vernachlässigt. Viele medizinische Studien basieren auf männlichen Probanden, was zu einer schlechteren Diagnostik und Behandlung von Frauen führen kann. Auch in der Pflege, wo rund 80 % der Beschäftigten Frauen sind, dominieren Männer die Führungspositionen. Diese Strukturen müssen sich ändern!
Berlin nimmt hier eine besondere Rolle ein: Durch die Nähe zu Brandenburg können urbanes und ländliches Gesundheitswesen gemeinsam betrachtet werden. Zudem bietet die Digitalisierung neue Möglichkeiten, Gesundheitsversorgung effizienter und geschlechtergerechter zu gestalten.
Ein zentraler Punkt der Diskussion war auch: Daten schaffen Gerechtigkeit! Nur wenn wir gezielt Unterschiede erfassen, können wir bessere Entscheidungen treffen – für eine Gesundheitsversorgung, die Frauen endlich gleichberechtigt einbezieht.
Wir bleiben dran, um echte Verbesserungen für die Gesundheit von Frauen zu erreichen!