Bürgerdialog mit Ahmad Mansour

Ende April lud die Berliner Abgeordnete Aldona Niemczyk zum Bürgerdialog mit dem Psychologen, Bestsellerautor und Integrationsexperten Ahmad Mansour in ihr Bürgerbüro in der Goethestraße ein. Ziel war es, einen Raum für offene Gespräche über aktuelle Herausforderungen und das Zusammenleben in unserer Gesellschaft zu schaffen.

Mansour, ist nicht nur Autor zahlreicher viel beachteter Bücher über Integration, Extremismusprävention und demokratische Bildung, sondern auch Mitglied der Berliner Enquete-Kommission für gesellschaftlichen Zusammenhalt, gegen Antisemitismus, Rassismus, Muslimfeindlichkeit und jede Form von Diskriminierung. Er brachte seine langjährige Erfahrung im Bereich der Radikalisierungsprävention und der Bildungsarbeit mit jungen Menschen in die Diskussion ein.

Die Themen des Abends reichten von Problemen im Bildungssystem über Identitätsfragen bis hin zu Ursachen von Radikalisierung und dem Erstarken extremistischer Tendenzen. Deutlich wurde: Demokratischer Zusammenhalt erfordert ehrliche Debatten, Mut zur Kontroverse und konkrete Lösungen.

„Wir müssen jungen Menschen Alternativen aufzeigen – gegen Schwarz-Weiß-Denken, gegen Hass und für ein Miteinander, das auf Respekt, Verantwortung und Bildung fußt“, betonte Mansour. Seine klaren Worte fanden großen Zuspruch im Publikum. Viele Besucherinnen und Besucher teilten ihre eigenen Erfahrungen aus Alltag, Beruf und Nachbarschaft – und betonten die Notwendigkeit, Brücken zwischen Kulturen, Religionen und Generationen zu bauen. Auch die Herausforderungen, in denen die Menschen tagtäglich konfrontiert sind.

Niemczyk, die den Abend moderierte, hob hervor: „Wir brauchen Räume, in denen wir zuhören, verstehen und voneinander lernen können. Integration ist keine Einbahnstraße – sie ist eine gemeinsame Aufgabe von Politik, Gesellschaft und jeder und jedem Einzelnen. Wir müssen fördern und wir müssen auch fordern.“

Der Bürgerdialog war nicht nur ein Gesprächsabend, sondern ein Impuls: für mehr Zivilcourage, mehr politisches Interesse und Bewusstsein für den Wert der Demokratie. In einer Zeit, in der Polarisierung und Populismus zunehmen, war das Gespräch mit Mansour ein starkes Zeichen für Dialogbereitschaft und gesellschaftlichen Zusammenhalt.

Viele Gäste wünschten sich eine Fortsetzung in ähnlichem Format – ein Wunsch, dem Aldona Niemczyk gerne nachkommen möchte. Am Ende des Abends blieb vor allem eines: das Gefühl, dass Gespräche wie dieses notwendig sind – und Hoffnung geben.

Bürgerdialog mit Ahmad Mansour

Herr Frau
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