Innere Sicherheit mit Burkard Dregger
Bürgerdialog zur Inneren Sicherheit: Gemeinsam für ein sicheres Charlottenburg
Das Thema Sicherheit ist vielschichtig und betrifft jeden Menschen direkt. Viele Anwohnerinnen und Anwohner haben sich in den letzten Monaten mit ihren Sorgen und Anliegen an das Bürgerbüro der Abgeordneten Aldona Niemczyk gewandt. Aus diesem Grund lud Niemczyk ihren Kollegen Burkard Dregger, innenpolitischen Sprecher im Abgeordnetenhaus, zu einem Bürgerdialog ein, um drängende Fragen dieser Thematik zu erörtern und gemeinsam nach Lösungen zu suchen.
Bereits in ihrer Begrüßung betonte Aldona Niemczyk, wie eng Themen wie Migration, Obdachlosigkeit und Kriminalität miteinander verbunden seien. Sie hob hervor, dass eine enge Zusammenarbeit zwischen Behörden, Politik und der Bevölkerung unerlässlich ist, um diese sozialen Herausforderungen zu bewältigen: „Sicherheit ist das Fundament unseres Zusammenlebens. Wir müssen gemeinsam dafür sorgen, dass Charlottenburg ein Ort bleibt, an dem sich alle Menschen sicher und wohl fühlen können.“ Mit dieser klaren Botschaft traf Niemczyk den Kern vieler Teilnehmerinnen und Teilnehmer, die gekommen waren, um ihre Sorgen direkt zur Sprache zu bringen.
Burkard Dregger unterstrich diese Aussage: „Innere Sicherheit ist nicht nur Aufgabe der Polizei, sondern ein gesamtgesellschaftliches Anliegen. Die Herausforderungen, vor denen wir stehen, können wir nur mit Zusammenarbeit und klaren Prioritäten bewältigen.“
Kritik und Herausforderungen
Die Diskussion verdeutlichte, wo Handlungsbedarf besteht. Viele Bürgerinnen und Bürger äußerten Kritik an der geringen Polizeipräsenz im Bezirk sowie an der oft schleppenden Bearbeitung von Anzeigen. Auch das Gefühl, dass bestimmte Delikte nicht konsequent verfolgt werden, sorgte für Unmut. Eine Messerstecherei, die 2023 nur wenige Meter vom Bürgerbüro von Aldona Niemczyk entfernt stattfand, wurde als Beispiel angeführt. Niemczyk erklärte dazu, dass sie damals das Gespräch mit der Polizei gesucht habe, um sich über die Hintergründe zu informieren.
Burkard Dregger begleitete die Abgeordnete bei diesen Gesprächen und betonte, dass der Personalmangel bei der Polizei ein zentrales Problem sei. Dies erschwere es, Delikte wie diese zu verhindern. Aldona Niemczyk versprach, sich weiterhin für eine bessere Ausstattung der Polizei und eine konsequente Verfolgung von Straftaten einzusetzen: „Charlottenburg darf in Sachen Sicherheit nicht zurückgelassen werden. Wir brauchen mehr Ressourcen und klare Strukturen, um Straftaten schnell und effektiv zu verfolgen.“
Gemeinsame Lösungsansätze
Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer brachten zahlreiche Ideen ein, die an diesem Abend diskutiert wurden. z.B. Stärkung der Polizeipräsenz, gezielter Einsatz von Videoüberwachung – unter Wahrung der Privatsphäre – sowie die Beleuchtung öffentlicher Plätze und Straßen. Vor allem Frauen und ältere Anwohnerinnen und Anwohner schilderten ihre Unsicherheitsgefühle und Ängste bei Dunkelheit.
Ein Abend mit Perspektiven
Die Resonanz auf die Veranstaltung war durchweg positiv. Viele Teilnehmerinnen und Teilnehmer lobten die offene Atmosphäre und die Möglichkeit, ihre Anliegen direkt mit politischen Entscheidungsträgern zu besprechen. Auch Aldona Niemczyk zeigte sich zufrieden: „Dieser Abend hat gezeigt, wie wichtig der Dialog ist. Wir haben wertvolle Anregungen erhalten und werden diese in die politische Arbeit einfließen lassen.“
Dieser Bürgerdialog war ein wichtiger Schritt, um Charlottenburg sicherer zu machen. Die Abgeordnete Niemczyk wird weiterhin eng mit der Bevölkerung zusammenarbeiten, um Lösungen zu entwickeln, die den Bezirk lebenswert und sicher gestalten.