Segnung des Bürgerbüros
Die Segnung des Bürgerbüros war für Aldona Niemczyk ein besonderer Moment der Ruhe, des Innehaltens und der Dankbarkeit. Inmitten eines oft von Terminen, Debatten und politischen Auseinandersetzungen geprägten Alltags bot dieser Anlass Gelegenheit, bewusst innezuhalten und den Blick auf das Wesentliche zu richten: die Menschen im Kiez und ihre Anliegen.
Das Bürgerbüro versteht sie als einen Ort der Begegnung, des Zuhörens und des Vertrauens. Hier sollen Sorgen offen angesprochen, Ideen entwickelt und gemeinsam Lösungen gesucht werden. Für Aldona Niemczyk ist das Büro kein abgeschlossener Verwaltungsraum, sondern ein offenes Haus für Bürgerinnen und Bürger – unabhängig von Herkunft, Alter oder politischer Überzeugung.
Gerade in Zeiten wachsender Politikverdrossenheit ist ihr wichtig, dass politische Arbeit greifbar und ansprechbar bleibt. Wer Verantwortung übernimmt, muss erreichbar sein, erklären, vermitteln und auch unbequeme Fragen zulassen. Nähe entsteht nicht durch Ankündigungen, sondern durch Präsenz und Verlässlichkeit im Alltag.
Die Segnung steht für sie deshalb nicht nur für einen spirituellen Moment, sondern für einen klaren Anspruch: Politik soll von Respekt, Menschlichkeit und Verantwortungsbewusstsein getragen sein. Sie verbindet damit die Hoffnung, dass das Bürgerbüro auch in Zukunft ein Ort des konstruktiven Austauschs, des Zusammenhalts und des gegenseitigen Verständnisses bleibt – zum Wohl des gesamten Wahlkreises.