Arbeitsfrühstück in der Polnischen Botschaft
Beim Arbeitsfrühstück mit Jan Tombiński und Włodzimierz Czarzasty stand die deutsch-polnische Zusammenarbeit im Mittelpunkt. In vertrauensvoller Atmosphäre wurde deutlich, wie wichtig der regelmäßige persönliche Austausch für stabile politische Beziehungen ist – gerade in einer Zeit wachsender internationaler Unsicherheiten.
Aldona Niemczyk nutzte das Treffen, um neben außen- und europapolitischen Fragen insbesondere soziale und gesellschaftliche Themen zu vertiefen. Im Fokus standen dabei Herausforderungen wie Obdachlosigkeit, soziale Teilhabe, Integration und der Zugang zu Unterstützungsangeboten. Beide Seiten tauschten Erfahrungen aus und diskutierten gemeinsame Lösungsansätze, von denen Deutschland und Polen gleichermaßen profitieren können.
Gerade in bewegten Zeiten braucht es aus ihrer Sicht verlässliche Partner, klare Kommunikation und gegenseitiges Vertrauen. Politische Zusammenarbeit darf nicht auf Gipfeltreffen beschränkt bleiben, sondern muss im Alltag gelebt werden – durch kontinuierlichen Dialog und gemeinsame Verantwortung.
Für Aldona Niemczyk ist Europa dabei weit mehr als ein institutionelles Projekt. Es lebt von persönlichen Beziehungen, gegenseitigem Respekt und dem gemeinsamen Einsatz für Menschenwürde, Solidarität und Zusammenhalt. Nur wenn Staaten bereit sind, voneinander zu lernen und gemeinsam zu handeln, kann Europa seine Stärke bewahren.
Das Arbeitsfrühstück war für sie deshalb ein wichtiges Signal: für gelebte Partnerschaft, für soziale Verantwortung über Grenzen hinweg und für ein Europa, das den Menschen dient – nicht abstrakten Strukturen.