Märchenlesen in die Katharina-Heinroth-Grundschule
Beim Besuch der Katharina-Heinroth-Grundschule in Charlottenburg las Aldona Niemczyk den Kindern Märchen auf Deutsch und Polnisch vor. Anschließend entwickelte sich ein lebendiger Austausch über Schule, Zusammenleben, Wünsche und erste Fragen zur Politik. Die Offenheit, Neugier und Aufmerksamkeit der Schülerinnen und Schüler prägten diesen besonderen Vormittag.
Die Begegnung zeigte eindrucksvoll, wie wertvoll Mehrsprachigkeit und kultureller Austausch für die persönliche Entwicklung junger Menschen sind. Kinder lernen hier früh, unterschiedliche Perspektiven zu verstehen, respektvoll miteinander umzugehen und Verantwortung füreinander zu übernehmen. Gerade in einer vielfältigen Stadt wie Berlin ist diese Erfahrung ein wichtiger Grundstein für gesellschaftlichen Zusammenhalt.
Aldona Niemczyk betonte, dass frühe Bildung weit über reinen Unterricht hinausgeht. Schulen sind Orte der Wertevermittlung, der Orientierung und der Persönlichkeitsentwicklung. Wer Kindern zuhört und sie ernst nimmt, stärkt ihr Selbstvertrauen und ihre Bereitschaft, sich später aktiv in die Gesellschaft einzubringen.
Für sie ist Bildungspolitik deshalb immer auch Standortpolitik. Gute Schulen, engagierte Lehrkräfte und moderne Lernbedingungen entscheiden darüber, ob Berlin langfristig erfolgreich bleibt. Investitionen in Bildung sind Investitionen in Fachkräfte, Innovation und demokratische Stabilität.
Der Vormittag war geprägt von Neugier, Freude und gegenseitigem Lernen. Für Aldona Niemczyk war der Besuch eine wichtige Erinnerung daran, warum politische Arbeit bei den Jüngsten beginnt – mit Aufmerksamkeit, Respekt und echter Wertschätzung.