Gedenken an Elisabeth Schwarzhaupt

Inspiration für Gleichstellung und Chancengerechtigkeit

Bei einer von der Abgeordneten Aldona Niemczyk organisierten Veranstaltung hielt sie eine Rede zu Ehren von Dr. Elisabeth Schwarzhaupt, der ersten Ministerin in Deutschland. Als Gesundheitsministerin im Kabinett Adenauer war Schwarzhaupt eine Pionierin – eine Frau, die Mut bewies, gegen Widerstände kämpfte und Gleichberechtigung nicht nur forderte, sondern lebte.

Niemczyk erinnerte daran, dass Gleichberechtigung auf dem Papier nicht mit echter Chancengleichheit im Alltag gleichzusetzen ist. Sie betonte: „Das Land ist verpflichtet – nicht nur aufgefordert, sondern verpflichtet – zur Herstellung und Sicherung von Gleichstellung. Das ist kein Lippenbekenntnis, sondern ein Auftrag. Unser Auftrag.“

Besonders bewegend war die Anwesenheit von Dorothea Schwarzhaupt, der Großnichte der ersten Ministerin, die deutlich machte, wie sehr Geschichte in Familien, Erinnerungen und Erzählungen fortlebt.

In ihrer Rede hob Aldona Niemczyk hervor, dass Gleichstellung tägliche Praxis sei – in Gesetzgebung, Haushaltsverteilung, Repräsentation und in der Frage, wer spricht und wer gehört wird. Sie unterstrich die Notwendigkeit eines Chancengleichheitsgesetzes und einer modernen Gleichstellungsstrategie, die nicht nur Zahlen, sondern Strukturen verändert.

Mit Blick auf Elisabeth Schwarzhaupts Vermächtnis machte Niemczyk klar: Frauenrechte sind kein Geschenk, sondern ein Recht – und dieses Recht gilt es zu verteidigen.

Zum Abschluss dankte sie vier Frauen, die sie auf ihrem politischen Weg prägen und begleiten: Prof. Dr. Rita Süssmuth, Prof. Dr. Sylke Ruth Laskowski, Margareta Schloten und Dr. Julia Schilling. Ihre Unterstützung, Integrität und Erfahrung seien für sie ein unschätzbarer Rückhalt.

Gedenken an Dr. Elisabeth Schwarzhaupt

Herr Frau
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