Besuch in der Erstaufnahmestelle Tegel
Aldona Niemczyk besuchte die Erstaufnahmestelle in Tegel, in der derzeit rund 2.000 Menschen aus der Ukraine untergebracht sind. Bei ihrem Besuch informierte sie sich über das Programm „Work for Refugees“, das von der Stiftung Zukunft Berlin in Kooperation mit dem Paritätischen Wohlfahrtsverband und der Gesellschaft für interkulturelle Zusammenarbeit (GIZ Berlin) umgesetzt wird.
🎯 Ziel des Programms ist es, Geflüchtete möglichst schnell und unbürokratisch in Arbeit oder Ausbildung zu bringen – denn Integration beginnt mit Teilhabe.
Die Herausforderungen bleiben groß: von der Anerkennung ausländischer Abschlüsse bis zu fehlenden Sprachkenntnissen, insbesondere im fachlichen Bereich. Besonders besorgniserregend ist, dass viele qualifizierte Frauen die vorhandenen Beratungsangebote kaum nutzen, während Männer deutlich aktiver vermittelt werden.
Aldona Niemczyk betonte: „Wir brauchen gezielte Anreize, mehr sprachliche Förderung und eine geschlechtergerechte Ansprache in der Beratung. Integration ist Arbeit – aber sie lohnt sich für unsere gesamte Gesellschaft.“